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Himmlisch geil: Tipps von Maria Magdalena

marawinter Kurios, Literaturbetrieb, Sonstiges 1 Comment

Mein Fundstück des Monats:

himmlischgeilIch liebe den Kopp-Verlag seit Langem für seine aberwitzigen Publikationen. Heute bin ich auf ein neues Highlight gestoßen: „Himmlisch geil“ von Frau Lehna, Maria Magda Lehna. Ja, richtig gelesen. Auf dem Cover räkelt sich eine nackter Engel oder eine Frau auf einem gammeligen Schafwollteppich, so genau kann man das nicht sagen. Die Autorin verspricht mit geilem Sex „den Himmel auf Erden“, logisch.

Früher oder später muss ich mir doch den Wunsch erfüllen, einen Titel für den Kopp-Verlag zu schreiben, denn ein solches Cover wäre wohl der ähm, Höhepunkt meiner bisherigen Schreibkarrriere.

Warum wird erwähnt, dass das Taschenbuch 479 Gramm wiegt? Vielleicht, weil das (bei 21 Gramm pro Seele) umgerechnet knapp 23 Seelen entspricht. Damit kommt ein durchschnittlicher Teufel schon recht weit. Oder hat die 23 etwas mit geheimen Logen und den Freimaurern zu tun? Vielleicht steckt in jedem Paket auch ein Stpückchen schmutziger Schafwolle, was das Gewicht erhöht?

Auf jeden Fall steckt mehr hinter dem Buch, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Das schwöre ich bei allen Heiligen …himl

Comments 1

  1. Reiner Hohn

    Hmmm….wenn die Flügel der Engel also aus gammliger Schafwolle bestehen, ist klar, warum hier keine mehr rumflattern.

    Sicher, ein Buch, gerade in der heutigen Zeit, welches über Sex und sexuelle Freiheit berichtet, DAS ist natürlich derart „aberwitzig“, daß man dafür sofort pauschal und komplett den gesamten Verlag mit Hohn und Spott belegen muß.
    Gerade, wo doch dieser ganz besondere Verlag sich traut, Bücher zu und über Themen zu verlegen, die nachgerade nicht der TV-durchschnittsgebildeten Masse auch nur annähernd die Illusion ihrer vermeintlichen Realität rauben könnten.

    Klar, um solcherlei Verurteilung dieses Verlages rechtfertigen zu können, müsste man, nach einer eigentlichen aufgeklärten und objektiven Sicht der Dinge mal das Eine oder Andere rezensieren bzw. gerade Inhalte solcher aberwitzigen Publikationen en Detail widerlegen.

    Aber dazu haben „wir“ keine Zeit, denn es genügt „uns“, ganz in Gleichklang mit den sonstigen Medien, einfach pauschal eine Vorverurteilung in den Raum zu schmeißen.

    Denn so wie jeder, der hier in Deutschland Fragen nach Recht und Gesetz stellt, eben gem. Mediendoktrin und allgemeiner, dem Durchschnitts-IQ entsprechender Meinung ein Reichsbürger respkt. Nazi sein muß (Juhuu, wir kreieren uns ein Fendbild), so muß natürlich auch ein Verlag, der außerhalb des Durchschnittseinerleis der Hirnwaschindustrie Bücher veröffentlicht, aberwitzig sein.

    Sicher geht es hier wohl NUR um dieses eine Buch, welches man durchaus objektiv kritisieren darf – bevor man dann seine Kinder in den neuen, grünen Links-Kindergarten schickt, um diesen dort dann gem, neuer GenderIdeologie Analsexpraktiken beibringen zu lassen….

    Was allerdings der Verlag damit zu tun hat, bleibt offen.

    In diesem Sinne noch viel Spaß in der Gesellschaft.

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